Differenzdruckmessung: Sichere Überwachung des Filtrationsprozesses

Unter den möglichen Verfahren zur Überwachung des Filtrationsprozesses ist die Messung des Differenzdruckes die wohl üblichste, wenn auch nicht immer günstigste Variante. Dabei wird die Differenz des Eingangs- und Ausgangsdruckes am Filtergehäuse gemessen. Der resultierende Druck ist der Differenzdruck. Soll der Zustand des Filterverblockungsgrades zusätzlich mit einem elektrischen Ausgangssignal weitergegeben werden, so addieren sich die Kosten zu stattlichen Summen von bis zu 1.000 EUR. Zusätzliche Anforderungen bei viskosen oder lösemittelhaltigen Medien wie Membrandruckmittler oder Ex-Schutz-Kontakte geben den Rest. Dann ist es preiswerter, die optische Anzeige von der elektrischen Kontakteinrichtung zu trennen und eine analoge Signalverarbeitung über die meist bauseitig vorhandene SPS vorzunehmen.

Beispiel 1:

Einzelne Manometer mit Druckmittler, Drucksensoren mit frontseitiger Membrane zur Druckaufnahme, analoge Ausgangskontakte und Signalverarbeitung zum Differenzdruck durch bauseitige SPS-Steuerung.

Beispiel 2:

Differenzdruckmanometer mit Induktivkontakten, digitalem Ausgangskontakt sowie Druckmittler und Kappillarleitungen zur Druckübertragung.

Beispiel 1:

Beispiel 2:

Test